Neue Expertise: Existenzsichernde Beschäftigung von Frauen und Männern
Die Förderung der existenzsichernden Erwerbstätigkeit von Frauen ist ein wichtiges Anliegen des ESF-Bundesprogramms. Wie hoch muss jedoch ein individuelles Erwerbseinkommen in Deutschland für eine eigenständige Existenzsicherung sein? In welchem Ausmaß gelingt es Frauen und Männern in Deutschland, durch Erwerbstätigkeit die eigene Existenz eigenständig und nachhaltig zu sichern?
Zur Beantwortung dieser Fragen werden in einer neuen Expertise der Agentur für Gleichstellung im ESF Grenzwerte für eine existenzsichernde Beschäftigung berechnet und die zentralen Komponenten einer existenzsichernden Erwerbstätigkeit untersucht: Erwerbsbeteiligung und Kontinuität der Erwerbstätigkeit, Umfang der Erwerbsbeteiligung (Wochenarbeitszeit) sowie Einkommenshöhe (Stundenlohn). Vor diesem Hintergrund wird der Anteil der Beschäftigten in Deutschland berechnet, deren Erwerbseinkommen ober- bzw. unterhalb der Grenzwerte für eine eigenständige Existenzsicherung liegt.
Expertise Existenzsichernde Beschäftigung
Empfehlungen zu den Verordnungsentwürfen
Die
"Community of Practice on Gender Mainstreaming“ hat eine Kommentierung zu Gleichstellung und Gender Mainstreaming in den
Verordnungsentwürfen der EU-Kommission für die nächste Strukturfondsförderperiode ab 2014 veröffentlicht.
Die CoP on GM ist ein europäisches Lernnetzwerk, in dem sich Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten zur Umsetzung von Gender Mainstreaming im ESF austauschen. Die Agentur für Gleichstellung im ESF ist Mitglied in der CoP on GM.
Einen Überblick über die aktuellen Vorbereitungen der Strukturfondsförderperiode nach 2013 erhalten Sie
hier.
Empfehlungen der CoP on GM zu den Verordnungsentwürfen
Zweiter Gender Budgeting-Bericht
Die Agentur für Gleichstellung im ESF legt den zweiten Gender Budgeting-Bericht über das Förderjahr 2010 vor. Er enthält unter anderem Zahlen zu Teilnahmen und Mittelverteilungen nach Geschlecht in den teilnahmebezogenen Programmen. Außerdem wird auf die Pro-Kopf-Ausgaben nach Geschlecht und Frauenanteile nach Programmvolumen eingegangen. Die geschlechterdifferenzierte Aufteilung der Teilnahmen und Ausgaben wird erstmals auch unter dem Gesichtspunkt der Bagatellförderungen, des Alters und des Bildungsstands ermittelt. Berechnet wird zudem der Anteil der auf Gleichstellung ausgerichteten Programme am Gesamtvolumen der Förderung.
Gender Budgeting im ESF-Bund: Bericht über das Förderjahr 2010
Gender Budgeting Report 2010 (Englische Zusammenfassung)
Agentur für Gleichstellung im ESF
Die Gleichstellung von Frauen und Männern hat im
Operationellen Programm des Bundes zur Umsetzung des Europäischen Sozialfonds (ESF) von 2007 bis 2013 einen hohen Stellenwert. Das Ziel der Gleichstellung wird mit einer Doppelstrategie verfolgt, welche die Strategie Gender Mainstreaming und spezifische Fördermaßnahmen verbindet.
Die Agentur für Gleichstellung im ESF wurde durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingerichtet, um die Implementierung von Gender Mainstreaming im ESF-Bundesprogramm zu begleiten.
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Gender Mainstreaming
Was bedeutet Gender Mainstreaming, und wie wird es umgesetzt? Hier finden Sie eine Einführung in Gender Mainstreaming sowie praktische Hinweise zur Umsetzung in Programmen und Projekten.
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Materialsammlung
In der umfangreichen Materialsammlung zu Gender Mainstreaming im ESF finden Sie Rahmendokumente, Methoden und Instrumente, Berichte und Studien sowie Grundlagentexte zu Gender Mainstreaming.
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Daten und Fakten
Was sind relevante Gender-Aspekte in den Handlungsfeldern des ESF? Hier finden Sie Datenquellen zu den Zielgruppen des ESF sowie Materialien zu ausgewählten Fachbereichen des ESF.
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Bundesländer
Auf diesen Seiten erhalten Sie einen Überblick zu Gender Mainstreaming in den ESF-Programmen der Bundesländer und des Bundes. Sie finden hier die Gleichstellungsziele und Umsetzungsstrategien in den Operationellen Programmen sowie Instrumente der Umsetzung.
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